Sturm Austen eröffnete die Woche, Sturm Boelo beendete sie mit Böen von bis zu 130 km/h, und die nächste Windwarnung ist bereits raus. Die Sturmsaison hat begonnen. Wer eine Windturbine für zu Hause hat, stellt sich jetzt zwei Fragen: Wie viel Strom wird sie erzeugen, und ist sie sicher?
Zwei Stürme in einer Woche
Sturm Austen erhielt seinen Namen am 20. Oktober und brachte gelbe Windwarnungen für Südwestengland, Südwales und die Südküste. Am Wochenende folgte Sturm Boelo mit orangefarbenen Warnungen für Schottland, Teile Nordirlands und Nordengland, verbreiteten Böen von 95 bis 115 km/h und bis zu 130 km/h an exponierten Küsten. In Windgeschwindigkeit ausgedrückt sind das etwa 27 bis 36 Meter pro Sekunde.
Mit etwas Abstand betrachtet war der Oktober sogar noch turbulenter. Hurrikan Isaias traf am 9. Oktober bei Destin, Florida, mit Windgeschwindigkeiten von 169 km/h auf Land. Seine Reste nährten dann ein neues Tief, das sich am 14. Oktober nahe Island rasch vertiefte, mit Böen um 205 km/h. Sturm Adam brachte Überschwemmungen nach Ostspanien, und Sturm Austen traf anschließend mit Böen von 161 km/h die Bretagne, bevor er nach Deutschland weiterzog.

Wo der Sturm im Windbereich unserer Turbinen liegt
Jede Turbine ist für einen bestimmten Windbereich gebaut. Atlas, unsere Vertikalachsen-Turbine, nimmt einen von drei wechselbaren Flügelsätzen auf: Low-Wind für 2 bis 20 m/s, Moderate-Wind für 4 bis 25 m/s und High-Wind für 5 bis 35 m/s. Der High-Wind-Satz hat sechs kleinere Flügel und ist für sturmgefährdete Küstenstandorte gemacht – er deckt also Böen bis etwa 126 km/h ab. Magnum, unsere dreiflügelige Horizontalachsen-Turbine, beginnt bei 6 m/s Strom zu erzeugen und steigert sich bis zu ihrem Spitzenwert bei 22 m/s.
Windige Tage sind die besten Tage
Bei starkem Wind zeigt eine Turbine, was sie kann. Magnum liefert 1 kW bei 10 m/s, 3,5 kW bei ihrer Nenngeschwindigkeit von 15 m/s und 10,9 kW bei 22 m/s. Die Leistung steigt steil mit der Windgeschwindigkeit: Verdoppelt sich der Wind von 10 auf 20 m/s, wächst die Leistung von Magnum etwa um das Achtfache, von 1 kW auf 8,2 kW. Ein stürmischer Nachmittag kann mehr Strom erzeugen als eine ganze ruhige Woche.
Wie sich Atlas und Magnum selbst schützen
Beide Turbinen nutzen denselben Motor, ausgelegt für 15 kW Dauerleistung und 22 kW Spitzenleistung. Atlas liefert typischerweise etwa 1 kW und Magnum bis zu 10,9 kW, der Motor hat also immer Reserven, wenn eine Böe kommt. Mit einem TESUP-Laderegler gibt es eine zweite Schutzebene: Der Regler bremst die Turbine automatisch, sobald ihre Leistung den von Ihnen gewählten Grenzwert überschreitet – einstellbar in der MyTESUP-App oder direkt am Regler. Sturmschutz, den Sie per Smartphone einstellen.
Fünf Checks vor dem nächsten Sturm
- Stellen Sie Ihren Bremsgrenzwert in der MyTESUP-App ein, bevor der Sturm kommt.
- Hat Ihr Atlas Low-Wind-Flügel und sagt die Vorhersage anhaltenden Wind über 20 m/s voraus, nehmen Sie die Flügel ab oder wechseln Sie auf Moderate-Wind- oder High-Wind-Flügel.
- Prüfen Sie, ob Befestigungsschrauben und Halterungen fest sitzen.
- Sichern Sie lose Kabel, damit sie nicht im Wind schlagen können.
- Schauen und hören Sie nach dem Sturm genau hin. Wenn etwas anders aussieht oder klingt, wenden Sie sich an unser Support-Team.
Lassen Sie die Stürme für sich arbeiten
Bis zum Frühjahr werden weitere Stürme mit Namen kommen. Mit dem richtigen Flügelsatz und eingestelltem Bremsgrenzwert wird jeder Sturm zu kostenlosem Strom für Ihr Zuhause. Sie sind unsicher, welche Turbine oder welche Flügel zu Ihrem Standort passen? Unser Team hilft Ihnen bei der Auswahl.
Sturmdaten: Met Office, Oktober 2026. Turbinenwerte: TESUP-Produktdaten. Windgeschwindigkeiten umgerechnet mit 1 m/s = 3,6 km/h.
Bereit für die windige Jahreszeit?
Atlas fängt Wind aus jeder Richtung ein, mit einem Flügelsatz für jeden Standort. Magnum ist für offenen, gleichmäßigen Wind gemacht.
Atlas entdeckenMagnum entdecken
